PV-Amortisation 2026 — wann zahlt sich deine Anlage wirklich ab?

Die häufigste Frage zu PV-Anlagen: "Wann hab ich mein Geld zurück?" Die Antwort hängt massiv davon ab, wie der Strompreis in den nächsten 20 Jahren steigt. Hier 3 Szenarien als ehrliche Sensitivitäts-Analyse.

Drei Szenarien für die nächsten 25 Jahre

Annahme: 10 kWp Anlage in Mittel-Deutschland, Süd 30°, Investition 14.500 €, EV-Quote 45%, IBN 09/2026.

Pessimistisch (1,5%)
10 Jahre
25-J-Gewinn: 25.981 €
Realistisch (2,5%)
10 Jahre
25-J-Gewinn: 30.999 €
Optimistisch (4%)
9 Jahre
25-J-Gewinn: 40.159 €

Cashflow-Tabelle: Wann läuft welches Szenario ins Plus?

JahrPessimistisch (1,5%)Realistisch (2,5%)Optimistisch (4%)
Jahr 5-6.906 €-6.769 €-6.559 €
Jahr 10984 €1.630 €2.667 €
Jahr 159.187 €10.773 €13.427 €
Jahr 2017.723 €20.743 €26.018 €
Jahr 2525.981 €30.999 €40.159 €

Was beeinflusst Amortisation?

  • Strompreissteigerung: Größter Hebel. Bei 4% Steigerung ist die Anlage 4–6 Jahre früher amortisiert als bei 1,5%.
  • Eigenverbrauchsquote: Pro 10 Prozentpunkte EV-Quote etwa 1–2 Jahre kürzere Amortisation, weil Eigenverbrauch ~31 Ct vs. Einspeisung ~7,8 Ct wert ist.
  • Investitionskosten: 1.300 €/kWp vs. 1.800 €/kWp = 5.000 € Differenz bei 10 kWp = ca. 3 Jahre kürzere Amortisation. Holt euch 3 Vergleichsangebote.
  • Modul-Degradation: Realistisch 0,5%/Jahr. Nach 25 Jahren noch ~88% der Anfangsleistung. Macht ca. 2-3% Gesamtverlust auf den Cashflow aus.
  • Wechselrichter-Tausch: Nach ~12-15 Jahren fällig. Kosten 1.500–3.000 €. Im Cashflow oft vergessen!

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